Tipps für Einsteiger: Diese 5 Dinge sollten Sie tun, bevor Sie einen Blogartikel veröffentlichen

Der Arbeitsalltag ist oft stressig und diverse Aufgaben müssen zeitgleich erfüllt werden. An solchen Tagen helfen uns Routinen dabei, möglichst effizient und fehlerfrei zu arbeiten. Wenn Sie einen Corporate Blog verwalten und dies vielleicht sogar neben Ihren sonstigen Aufgaben allein schultern müssen, werden Sie sich daher über unsere kleine Checkliste in diesem Artikel freuen. Kurz und knapp erläutern wir, welche fünf zentralen Schritte Sie beim Bearbeiten eines Blogartikels beachten sollten, damit Sie beruhigt auf den “Veröffentlichen”- Button klicken können.

1.) Präzise Überschriften schreiben und Aufmerksamkeit erregen

In der Flut von Themen, Texten und Bildern, die auf jeden von uns einprasseln, überfliegen Leser Überschriften meist nur und suchen dabei nach relevanten Informationen. Die Artikelheadline spielt daher neben dem Aufmacherbild als Blickfang eine zentrale Rolle für Ihren Artikel. Sie muss sofort deutlich machen, welchen Mehrwert der Beitrag dem Leser bietet. Idealerweise sind Ihre Überschriften darüber hinaus spezifisch und sprechen die Zielgruppe des Beitrags unmittelbar an. Um Ihnen gleich ein konkretes Beispiel zu nennen, vergleichen wir die Überschriften “Headlines schreiben” und “Drei einfache Schritte, in denen Anfänger hervorragende Headlines verfassen”. Welche Variante würde Sie eher zum Lesen anregen? Wenn nun noch das zentrale Keyword Ihres Beitrags in der Überschrift vorkommt, ist auch Google zufrieden gestellt.

Headlines schreiben, die den Besucher zum Leser machen

“Drei einfache Schritte (Was wird im Text angeboten?), in denen Anfänger (An wen richtet sich der Text?) hervorragende Headlines verfassen (Welchen Mehrwert bietet der Beitrag?)”.

An dieser Stelle noch ein Wort zum Thema Clickbait. Überschriften im Stil von “Welche Headline sie dann schrieb, hat mich total überwältigt” kennen wir mittlerweile alle aus dem Netz. Jedoch ist beim Schreiben solcher Überschriften, die mehr versprechen als der Artikeltext später halten kann, Vorsicht geboten. Leser lassen sich leicht vergraulen, wenn sie wiederholt enttäuscht werden. Zudem wirken Blogs, die sich häufig der Clickbait-Strategie bedienen, schnell unseriös. Und genau das Gegenteil wollen Sie mit Ihrem Blog erreichen. Die Texte sind schließlich ein Mittel, Ihr Unternehmen zu präsentieren und Sie als vertrauenswürdige Experten auf Ihrem Gebiet darzustellen.

2.) Bildmaterial von sehr guter Qualität einbinden

Wie bereits erwähnt sollen Aufmacherbilder die Aufmerksamkeit der Leser einfangen. Im Fließtext können sie Textwüsten auflockern, Inhalte illustrieren und nicht zuletzt Emotionen beim Leser wecken. Bilder können zudem effektiv für das einheitliche Branding Ihres Blogs eingesetzt werden. Dafür werden einige Regeln festgelegt, anhand derer Sie von nun an alle Ihre Bilder wählen. Beispielsweise verwenden Sie nur Bilder, in denen Gelb- und Orangetöne dominieren, da dies die Farben Ihrer Marke sind. Vielleicht möchten Sie besonders viele Portraits von Personen zeigen oder prinzipiell nur Illustrationen, aber niemals Fotos verwenden? Ihnen stehen bei der Entwicklung des Looks für Ihren Blog alle Richtungen offen. Wichtig ist nur, dass Sie einen einmal gewählten Weg konsequent gehen, um einen einheitlichen Stil zu erreichen. Vor dem Veröffentlichen fragen Sie sich also noch einmal, ob das Bildmaterial zu Ihrer Marke passt und in ausreichender Auflösung im Blogartikel eingebunden ist. Sieht es verpixelt aus oder ist der Stil des Bildes unpassend? Dann haben Sie nun die Möglichkeit, es auszutauschen und neue Bilder zu recherchieren.

Foto: Rawpixel | Free Collection

3.) Das Urheberrecht beachten

Das Thema Bildrecherche bringt uns zu einer weiteren zentralen Frage: Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Auch wenn es selbstverständlich sein sollte, muss in Zeiten des World Wide Web leider immer wieder darauf hingewiesen werden, dass Bilder nicht rechtefrei sind, sondern dem Urheberrecht unterliegen. Sie können daher nicht online in einer Suchmaschine nach Bildmaterial aus dem Netz suchen und dieses frei verwenden. Zum einen sind die Kosten einer Abmahnung im Falle eines Verstoßes gegen das Urheberrecht gerade für kleine Unternehmen schmerzhaft, zum anderen ist auch der Diebstahl geistigen Eigentums schlicht und einfach ein Diebstahl, für den Sie rechtlich belangt werden können. Schließlich gibt es ausreichend Alternativen, um legal und unter Umständen sogar kostenfrei an sehr gutes Bildmaterial zu gelangen und dennoch alle Nutzungsrechte zu beachten.

Sollten Sie nicht zu den Glücklichen gehören, die in der Lage sind, selbst in ausreichend guter Qualität fotografieren zu können, buchen Sie einen Profi. Der Vorteil: Sie bekommen genau das Bildmaterial mit genau den Motiven, die Sie sich wünschen. Dies empfiehlt sich natürlich immer dann, wenn die eigenen Räumlichkeiten, eigene Produkte oder bestimmte Events abgelichtet werden sollen. Der Nachteil: Die Produktion des Bildmaterials ist eher hochpreisig, vor allem dann, wenn die Fotos nur ein einziges Mal im Blog eingesetzt werden sollen.

Kostenfreie Stockfotos

Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass wir eine große Anzahl unserer Beitragsbilder über das Portal Pixabay beziehen. Dort ist eine umfassende Auswahl an kostenlosen und lizenzfreien Grafiken und Fotos verfügbar, die unter der Creative Commons Lizenz CC0 veröffentlicht wurden. Diese Bilder dürfen Sie auch kommerziell verwenden. Alle Details zur Pixabay Lizenz finden Sie auf der Website erläutert.

Wenn Sie nicht selbst Fotos und Grafiken für Ihren Blog produzieren oder produzieren lassen, können Sie fertiges Bildmaterial einkaufen. Große Bildagenturen und Portale, die kostenpflichtige Stockfotos zum Download bereitstellen, bieten Ihnen eine riesige Auswahl an Bildern. Meist findet man zu nahezu jedem Thema aktuelles Material in moderner Optik. Neben Fotos und Grafiken können zudem auch Videoclips und hochwertige lizenzfreie Musik eingekauft werden. Zu den bekanntesten Anbietern zählen beispielsweise die Plattformen Shutterstock, Adobe Stock oder Getty Images. Wichtig ist aber, sich vor dem ersten Kauf auf jeden Fall genau mit den Lizenzbedingungen des jeweiligen Anbieters vertraut zu machen.

Haben Sie nun Ihr Bildmaterial beisammen, prüfen Sie im fertigen Artikel vor dem Veröffentlichen noch einmal, ob die Lizenzart passend ist und alle notwendigen Angaben zum Urheber gemacht sind. So bleiben Sie auf der (rechts-)sicheren Seite.

4.) SEO prüfen und Artikel untereinander verlinken

Suchmaschinenoptimierung macht vielen Bloggern keinen Spaß, ist aber Pflicht. Denn was bringt Ihrem Unternehmen der schönste Blog mit hochwertigem Content, wenn ihn niemand liest und niemand Ihre Artikel in den Weiten des Netzes findet?

Wir empfehlen gerne das PlugIn Yoast SEO, um unseren Kunden den SEO-Check ihrer Beiträge zu erleichtern. Diese Erweiterung für WordPress Websites begleitet den Autor Schritt für Schritt dabei, seinen Artikel für Suchmaschinen wie Google zu optimieren. Zudem können die sogenannten Snippets, die Vorschau der Suchergebnisse bei Google und Co., manuell angepasst werden. Für soziale Netzwerke wie Facebook lassen sich eigene Vorschaubilder hochladen, die später automatisch auf der Plattform erscheinen, wenn der Beitrag geteilt wurde. Bereits die kostenfreie Basisversion beinhaltet viele nützliche Hilfsmittel. In der Bezahlversion können darüber hinaus weitere Funktionen zugekauft und der Support genutzt werden.

Das Yoast SEO PlugIn hilft bei der Suchmaschinenoptimerung

Yoast SEO gehört zu den beliebtesten PlugIns für die Suchmaschinenoptimierung.

SEO macht im Übrigen auch nicht vor Bildern halt. Im Dateinamen sollten relevante Keywords auftauchen und der ALT-Tag aller Bilder muss sinnvoll befüllt werden. So können auch Suchmaschinen die Inhalte der Bilder interpretieren.

5.) Qualitäts-Check in der Vorschau

Bitte vor dem Veröffentlichen einmal die Vorschau anklicken! Die meisten Content Management Systeme bieten eine solche Vorschau an, in der Sie prüfen können, ob an Ihrem neuen Beitrag alles passt. Sie sehen den Artikel dann so, wie ihn auch die Leser nach dem Veröffentlichen sehen werden. Die Vorschau bietet sich auch an, um noch einmal die Rechtschreibung und Formatierung zu kontrollieren. Sie können sicherstellen, dass alle Links stimmen und die Qualität der eingebundenen Bilder angemessen ist.

Beim erneuten Lesen des Blogartikels macht es zudem Sinn, verwandte Inhalte aus dem eigenen Blog zu verlinken. So können Sie den Traffic innerhalb Ihrer Website erhöhen und die Leser noch etwas länger auf der Seite halten. Relevante Zusatzinhalte, wie externe Links oder Info-Boxen, die Sie im Fließtext einbinden, bieten den Lesern echten Mehrwert.

Wenn es nun nach einem letzten prüfenden Blick nichts mehr zu beanstanden gibt, bleibt nur noch eines zu tun: Veröffentlichen.

Content Management für Ihren Unternehmensblog

Sie haben keine Kapazitäten, Ihren Blog durchgehend selbst zu befüllen?
Sprechen Sie uns gerne an! Wir bieten unseren Kunden flexible und maßgeschneiderte Support-Modelle an.

Unsere Content ManagerInnen pflegen Inhalte in Ihre Website ein, recherchieren Bildmaterialien und behalten Rechtelaufzeiten von Inhalten für Sie im Blick.

Sind Sie neugierig geworden, wie wir Ihnen zur Hand gehen können?
Lassen Sie uns unverbindlich sprechen.

Sie erreichen Holger Rings
per E-Mail info@rings-kommunikation.de und mobil unter +49 176 2260 1458.

Von |2019-09-12T11:14:42+02:0012.09.2019|Tags: , , , , , , |

Über den Autor:

Ramona verbringt den größten Teil ihres Arbeitstages mit Projektmanagement. Sie koordiniert unsere Partner und steht Kunden bei Fragen oder Problemen zur Seite. Darüber hinaus unterstützt sie das Contentmanagement - am liebsten im Breich Grafikdesign - und ist ständig auf der Suche nach neuen Tools und Trends in der Onlinewelt.