Der Wunsch nach zielgenauer Vermarktung

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“Segmentierte Nutzeransprache” war eines der Buzz-Words auf der dmexco 2010 Kanalspezifisches Kampagnentracking, passgenaue Werbung dann, wenn der ‚richtige’ Nutzer sie braucht oder direkt vor der Kaufentscheidung steht: damit beschäftigte sich eine ganze Armada an Vermarktern. Das ein oder andere „katsching“ war an einigen Ständen förmlich zu hören. Segmentierung heisst schließlich auch: noch mehr Studien, noch mehr Auswertungsbedarf – Die Aufträge für die kommenden Jahre scheinen also gesichert. Die Vermarkter-Branche muss sich bei diesem Thema vermutlich also nur wenige Sorgen machen 😉

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StockSnap Oliur Rahman smartphone iphone Hand
Foto: CC0 1.0, Stocksnap / Oliur Rahman / Ausschnitt bearbeitet

Innovative Werbeformen: Einsatzbeispiele für “Mobile Flip”
Vielleicht kennt das der ein oder andere iPhone- und iPad-Nutzer bereits: Mit Mobile Flip gibt es die Möglichkeit, bereits vor Aufruf einer Contentseite Werbung zu schalten. Navigiert ein User zu einer Website, landet er zunächst auf einer Werbeanzeige, bis nach einigen Sekunden das Bild dreidimensional nach hinten weg kippt und der eigentliche Content erscheint – letztlich ein Pendant zum klassischen Layer oder PopUp im Browser des Desktop PCs. Diese relativ junge Werbemethode soll die Werbeeinnamen erhöhen, gerade um aufwändig produzierten Content zu refinanzieren. Interessant aus PR-Sicht: die Rekrutierung für Online-Befragungen kann auf diese Weise trotz fehlendem Javascript und Layertechniken auf mobilen Endgeräten erfolgen: Diese Mobile Flip Methode wurde kürzlich auf bild.de im Rahmen einer Umfrage von interrogare eingesetzt.

Ich meine: Wenn Online-Nutzer schon Werbebotschaften erhalten müssen, sollten sie möglichst gut zur aktuellen Situation ‘passen’. Und: Refinanzierung für hochwertig produzierten Content sichert letztlich Qualität und muss daher wohl sein. Aber bitte übertreibt es nicht mit der Werbung…